Tipp für flaue Ferienzeiten: Sprech- und Sprachüb(ung)en mit T-Rappy
9. Juli 2018
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14. Juli 2018
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Computer_Prävention_Murphys_Law.jpg©fotolia.com

Kennen Sie Murphys Law?

Dieses bezieht sich auf die vom Ingenieur Edward A. Murphy jr. aufgestellte Lebensweisheit „Anything that can go wrong will go wrong”, also „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“

„Murphys Gesetz“ wirkte bei mir Freitagnacht ohne Warnung: Als ich am Samstagmittag in meine Praxis kam, um Berichte und Rechnungen zu schreiben, sah ich schon von draussen die kaputte Store und das offene Fenster im Tiefparterre. In der Praxis brannte überall Licht und es herrschte ein Riesendurcheinander. Berge von Logomaterial waren aufgetürmt, aus Schränken gezerrt und einfach hingeschmissen. Nicht, dass es dem ungebetenen Gast gereicht hätte, hinter Schachteln, Spiele und Bücher zu gucken, nein, jedes Säcklein, jede Box und jeder Koffer wurden ausgeleert.

Ich kam gar nicht zu meinem Pult durch. Erst als die Polizei eintraf, überstiegen wir das Chaos und ich entdeckte, dass wirklich alles schief gegangen war: der Computer fehlte und hinter den auf dem Pult aufgestapelten Materialen sah ich die Lücke klaffen: das Backup-Kästchen fehlte auch!

Nun denkt ihr sicher: „Wie kann man nur? Beides am gleichen Ort aufbewahren!“
Es ist effektiv so, dass ich in der Regel den Computer heimnehme. Aber an diesem Freitagabend war alles anders. Wieder so eine Murphy-Verkettung. 

Ich rate allen, die Tipps zur Verhinderung von Datenverlusten wirklich zu befolgen. Beispielsweise die 3-2-1 Backup-Regel:  3 = Minimum drei Kopien; 2 = Auf Minimum zwei verschiedenen Datenträgern; 1= Ein Backup ausser Haus

Ohne diese Vorkehrungen ändere ich nun alle Passwörter (wieviele habe ich überhaupt und bei welchen Konten?), sperre die Kreditkarte, lasse mir einen neuen Computer aufsetzen (inklusive Sicherheiten), besorge die nötige Software nochmals, sammle alle Links wieder, erstelle die Arbeitsblätter, Berichtformulare, Rechnungsvorlagen neu ….und werde noch Wochen und Monate schockiert entdecken, was mir fehlt.

Ich sehe noch kein Ende, reduzierte Freizeit und überschattete Ferien.

Sibylle Wyss-Oeri

Quelle: DLF Deutschschweizer Logopädinnen- und Logopädenverband http://www.logopaedie.ch/blog/